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Eigentlich sagen sich in dieser Ecke
Italiens - im Norden des Piemont - Fuchs und Hase gute Nacht. Das
trifft auch so ungefähr den ersten Eindruck, den man von
Domodossola hat. Knapp 19.000 Einwohner hat die Kleinstadt, außen
herum gibt es nicht viel.
Aber davon bitte nicht abschrecken lassen, dringt bis in die
Altstadt vor! Diese ist noch sehr gut in ihrer mittelalterlichen
Form erhalten; ein Besuch lohnt sich.

Das Herz der Altstadt ist der Marktplatz,
die Piazza del Mercato, umgeben von herrlichen Gebäuden
des 15. und 16. Jahrhunderts, mit den für den Piemont typischen
Bogengängen und Loggien. Nordöstlich des Platzes kommt man durch
enge Straßen und über herrlich pittoreske Plätze zur Kathedrale
der Stadt, den Heiligen Gervasio und Protasio
geweiht. Von außen recht schlicht - der Bau wurde ursprünglich
im romanischen Stil errichtet - ist das Innere etwas opulenter im
neoklassischen Stil gehalten.

Domodossola ist sicherlich keine Reise von Tausenden
von Kilometern wert - wer sich aber am Lago Maggiore langweilt,
oder auf der Durchreise über den Simplonpass ist, sollte einen
kurzen Halt einplanen. Eine Stunde reicht, um das wirklich hübsche
Stadtzentrum anzuschauen. Wer shoppen möchte (es gibt wirklich
nette Geschäfte!), muss etwas mehr Zeit einplanen. Und wem es
kalt wird: Im Café am Marktplatz gibt es eine sehr gute heiße
Schokolade! Ich kann die bittere Version empfehlen.


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